W2 Universitätsprofessur für Empirische Kulturwissenschaft

Die Exzellenzuniversität Hamburg gehört zu den forschungsstärksten Wissenschafts- und Bildungseinrichtungen Deutschlands. Durch Forschung und Lehre, Bildung und Wissenstransfer auf höchstem Niveau fördern wir die Entwicklung einer neuen Generation verantwortungsbewusster Weltbürger:innen, die den globalen Herausforderungen unserer Zeit gewachsen ist. Mit unserem Leitmotiv „Innovating and Cooperating for a Sustainable Future“ gestalten wir die Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen und außerwissenschaftlichen Partnerinstitutionen in der Metropolregion Hamburg und weltweit. Wir laden Sie ein, Teil unserer Gemeinschaft zu werden, um gemeinsam mit uns einen nachhaltigen und digitalen Wandel für eine dynamische und pluralistische Gesellschaft zu gestalten.

Aufgabengebiet

An der Fakultät für Geisteswissenschaften ist eine Professur für Empirische Kulturwissenschaft zu besetzen. Schwerpunkte liegen insbesondere im Bereich Gender und Queere Anthropologie, in der Erforschung, der Herstellung, Stabilisierung oder Neujustierung von sozialer Ungleichheit entlang unterschiedlicher sozialer Kategorien in historisierender und gegenwartsbezogener Perspektive.

In der Lehre sind thematisch relevante Beiträge in der Breite des Faches sowie in der anthropologischen Gender- und Queerforschung entsprechend der Curricula der BA und MA Studiengänge der Empirischen Kulturwissenschaft auf theoretischer, inhaltlicher und methodischer Ebene erforderlich. Es werden forschungsorientierte Lehre und innovative Lehrkonzepte in historisierender und gegenwartsbezogener Perspektive erwartet. Wünschenswert ist die generelle Bereitschaft zu interdisziplinären und transferorientierten Lehrformaten, die Verzahnung von Forschung und Lehre mit Transferaufgaben sowie die Mitwirkung an den Querschnittsthemen Digitalisierung und Nachhaltigkeit.

Von der Professur wird erwartet, dass sie an der universitären Profilinitiative Gewalt- und Sicherheitsforschung mitwirkt (weitere Informationen, s. https://www.wiso.uni-hamburg.de/forschung/forschungsschwerpunkte/profilinitiative-gewalt-und-sicherheitsforschung/research.html).

Ihr Profil

Wir suchen eine wissenschaftlich hervorragend ausgewiesene Persönlichkeit mit Erfahrungen im Forschungsbereich der ausgeschriebenen Professur.

Von den Bewerber:innen werden hervorragende Qualifikation und Beiträge in mindestens einem der beiden theoretischen Schwerpunkte, Gender oder Queere Anthropologie sowie in einem der zentralen Themenfelder der Gender- und Queerforschung in der Empirischen Kulturwissenschaft erwartet: Protest und politischer Aktivismus, Populismus, Gewaltformen, Migration, Körperpolitiken, Care, geschlechtergerechte Zukünfte, Dekolonisierung, die ggf. auch im Schnittfeld mit der Anthropologie des Politischen und der Rechtsanthropologie bearbeitet werden. Einschlägige, internationale Publikationen in der Empirischen Kulturwissenschaft bzw. dem Forschungsgebiet Gender und Queere Anthropologie, Erfahrungen und Erfolge in der Einwerbung und Durchführung von Drittmittelprojekten werden vorausgesetzt. Erfahrungen in der Personalführung sowie der akademischen Selbstverwaltung sind erwünscht. Außerdem wird die generelle Bereitschaft zu interdisziplinärer und transferorientierter Forschung und Lehre erwartet.

Weitere Informationen

Die Universität Hamburg legt Wert auf Geschlechtergerechtigkeit, Diversität und Vereinbarkeit von Familie mit Beruf und Studium. Die Bereitschaft, dies in der Lehre und der Personalführung zu berücksichtigen, wird erwartet. Darüber hinaus fordern wir qualifizierte Frauen nachdrücklich zur Bewerbung auf.


Schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte behinderte Menschen haben Vorrang vor gesetzlich nicht bevorrechtigten bewerbenden Personen gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung.


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