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Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in § 28 Abs. 3 HmbHG

Ihre Aufgaben

Die Aufgaben umfassen wissenschaftliche Dienstleistungen vorrangig in der Forschung und der Lehre. Außerhalb der Dienstaufgaben besteht Gelegenheit zur wissenschaftlichen Weiterbildung.

Zu den Aufgaben gehören Forschung und die Durchführung von Lehrveranstaltungen im Bereich der Klinischen Psychologie und Psychotherapie.

Zu Ihren Aufgaben in der Forschung gehören das Planen, Durchführen und Auswerten von Projekten, das Einwerben von Drittmitteln und das regelmäßige Publizieren von Forschungsergebnissen. Gewünscht ist eine Passung Ihrer Forschungsinteressen zu den Forschungsschwerpunkten des Arbeitsbereichs. Diese liegen in den Entstehungs- und Aufrechterhaltungsmechanismen von psychotischen Symptomen sowie deren Übertragung in innovative Interventionen. Ebenso ist eine Beteiligung an Verbundprojekten des Instituts für Psychologie sowie am Themenschwerpunkt Mechanisms of Change erwünscht.

Die 9 LVS umfassende Lehre erfolgt in den neu eingeführten Studiengängen Bachelor und Master of Science auf der Grundlage der Approbationsordnung für Psychotherapeut:innen vom 14. Februar 2020. Sie umfasst die Vermittlung von Grundlagen der klinischen Psychologie in den Bereichen Phänomenologie, Klassifikation, Epidemiologie, Ätiologie und Verlauf psychischer Störungen über die gesamte Lebensspanne. Des Weiteren sollen Handlungskompetenzen im Bereich der Diagnostik, Psychotherapie und Prävention vermittelt werden. Die Lehre erfolgt überwiegend in Form von vertiefenden Störungs- und Diagnostikseminaren und begleitenden Fallvorstellungen sowie praktischen Demonstrationen und übungsbasierten Seminaren.


Ihr Profil

Abschluss eines den Aufgaben entsprechenden Hochschulstudiums.

Einstellungsvoraussetzungen sind Abschluss eines den Aufgaben entsprechenden Hochschulstudiums und eine fortgeschrittene Therapieausbildung in einem anerkannten wissenschaftlichen Verfahren entweder im Schwerpunkt Erwachsene oder im Schwerpunkt Kinder/Jugendliche. Eine sehr gute Promotion ist wünschenswert.

Des Weiteren sind erforderlich:

Nachweisbare Qualifikation im Bereich der Forschung: Erfahrung in der Planung und Durchführung von komplexeren Forschungsprojekten, Erfahrungen in der Psychotherapieforschung (z. B. Therapieverlaufsstudien, RCTs, Auswertung von genesteten Messwiederholungsdaten) und/oder Grundlagenforschung (z. B. Lernparadigmen, psychophysiologische Datenerhebung (EEG, HRV, Pupillometrie) hohe Kompetenz in der Datenauswertung; mehrfache Publikationserfahrung in international anerkannten einschlägigen Journals als Erstautor:in, hervorragende Englischkenntnisse.

Nachweisbare Qualifikation im Bereich der Lehre: möglichst breite Lehrerfahrung im Bereich Klinische Psychologie und Psychotherapie, Lehrkompetenz (z. B. zu belegen durch Lehrevaluationen), klinisch-praktische Erfahrungen.

Sprachkenntnisse: Ist Deutsch nicht die Muttersprache, werden neben sehr guten Englischkenntnissen auch grundlegende Deutschkenntnisse erwartet.

Wir bieten Ihnen

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Sichere Vergütung nach Tarif
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Weiterbildungsmöglichkeiten
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Betriebliche Altersvorsorge
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Attraktive Lage
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Flexible Arbeitszeiten
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Möglichkeiten zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie
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Gesundheitsmanagement

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Bildungsurlaub

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30 Tage Urlaub/Jahr

Der Arbeitsbereich Klinische Psychologie und Psychotherapie bietet ein ausgezeichnetes Forschungsumfeld für die Translation von klinischen Grundlagenbefunden in neue Interventionen. Wir interessieren uns insbesondere für die kognitiven und affektiven Mechanismen, die psychotischen Symptomen, wie Wahn, Halluzinationen und Negativsymptomatik wie Avolition oder Anhedonie zugrunde liegen. Wir versuchen diese Mechanismen durch innovative Interventionen zu adressieren. Wir verfolgen einen transparenten Forschungsansatz (open science) und heißen Ansätze willkommen, bei denen Betroffene in die Entwicklung und Durchführung von Forschungsprojekten einbezogen werden.

Sie erwartet ein abwechslungsreiches Arbeitsumfeld in einem lebhaften und hochmotivierten Team sowie eine ausgezeichnete Forschungsinfrastruktur. Sie profitieren von unserer klinischen und methodischen Expertise und unseren nationalen und internationalen Netzwerken und nicht zuletzt von zahlreichen Möglichkeiten, die eigenen wissenschaftlichen Kompetenzen zu erweitern oder zu vertiefen. Arbeit im Team ist uns wichtig, denn nur gemeinsam können wir unsere ehrgeizigen Ziele zum wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn und zum Wohl vieler Patient:innen erreichen.

Ihre persönliche Weiterentwicklung spielt bei uns ebenfalls eine große Rolle. Sie erhalten zahlreiche Möglichkeiten, die eigenen wissenschaftlichen Kompetenzen und ihr wissenschaftliches Profil zu erweitern oder zu vertiefen.

Beispielsweise profitieren Sie je nach Wunsch und Bedarf von

  • einer sehr guten Infrastruktur für experimentelle Grundlagenforschung (u. a. EEG Labor, Eyetracking)
  • einer sehr guten Infrastruktur für Psychotherapieforschung unter Rückgriff auf die Psychotherapeutische Hochschulambulanz
  • der Nutzung bereits erstellter Lehrkonzepte und Lehrmaterialien
  • der Beteiligung an vielfältigen innovativen Forschungsprojekten
  • der Möglichkeit, regelmäßig an internen Kolloquien, externen Vorträgen und vielfältigen Methodenworkshops teilzunehmen.
  • einer Einbindung in eine interdisziplinäre Forschungsgruppe zum Thema „Contextual influences on dynamic belief updating in volatile environments: Basic mechanisms and clinical implications“ (siehe https://www.uni-hamburg.de/newsroom/presse/2023/pm38.html)
  • der Möglichkeit zu nationaler und internationaler Vernetzung (u. a. im Rahmen von Kongressen)


Die Exzellenzuniversität Hamburg gehört zu den forschungsstärksten Wissenschafts- und Bildungseinrichtungen Deutschlands. Durch Forschung und Lehre, Bildung und Wissenstransfer auf höchstem Niveau fördern wir die Entwicklung einer neuen Generation verantwortungsbewusster Weltbürger:innen, die den globalen Herausforderungen unserer Zeit gewachsen ist. Mit unserem Leitmotiv „Innovating and Cooperating for a Sustainable Future“ gestalten wir die Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen und außerwissenschaftlichen Partnerinstitutionen in der Metropolregion Hamburg und weltweit. Wir laden Sie ein, Teil unserer Gemeinschaft zu werden, um gemeinsam mit uns einen nachhaltigen und digitalen Wandel für eine dynamische und pluralistische Gesellschaft zu gestalten.

Die FHH fördert die Gleichstellung von Frauen und Männern. An der Universität Hamburg sind Männer in der Stellenkategorie der hier ausgeschriebenen Stelle, gemäß Auswertung nach den Vorgaben des Hamburgischen Gleichstellungsgesetzes (HmbGleiG), unterrepräsentiert. Wir fordern Männer daher ausdrücklich auf, sich zu bewerben. Sie werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.

Schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte behinderte Menschen haben Vorrang vor gesetzlich nicht bevorrechtigten bewerbenden Personen gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung.


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