Banner

Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in im Projekt „HyPoKo“ § 28 Abs. 3 HmbHG

Ihre Aufgaben

Die Aufgaben umfassen wissenschaftliche Dienstleistungen im o. g. Projekt. Außerhalb der Dienstaufgaben besteht Gelegenheit zur wissenschaftlichen Weiterbildung.

Das BMBF-Verbundprojekt „HyPoKo: Leichtmetallhydrid-Kompositmaterialien – Wasserstoffspeicherung unter 100 °C“ beschäftigt sich mit der Speicherung von Wasserstoff nah an atmosphärischen Bedingungen, die derzeit eine der großen zu lösenden wissenschaftlichen Herausforderungen der Energiewende darstellt.

Besonders erfolgversprechende Wasserstoffspeichermaterialien sind dabei RHCs (Reactive Hydride Composites) auf Amidbasis. Hohe Aktivierungsbarrieren verhindern derzeit aber noch, dass die theoretisch beschriebenen Betriebstemperaturen amidbasierter RHCs von etwa 50 °C im Experiment erreicht werden können (zum Vergleich: 140 °C experimentell). Um diese Barriere zu überwinden, sollen im Rahmen von HyPoKo systematisch Erkenntnisse über die zugrundeliegenden Prozesse gewonnen werden. Die relevanten Einflussfaktoren zur Absenkung der kinetischen Hemmung bzw. Kernaspekte dieser Untersuchung sind u. a. die Nanostrukturierung und Kapselung der amidbasierten RHCs, der Einsatz von (ggf. gesondert gekapselten) Additiven/Katalysatoren sowie der Wasserstofftransport im Komposit.

Das Teilvorhaben der Universität Hamburg widmet sich in erster Linie der Synthese und Charakterisierung nanoporöser Kohlenstoffe und Kohlenstoffnanopartikel. Diese nanoporösen Kohlenstoffträger sollen anschließend mit verschiedenen katalytisch aktiven Metall-Nanopartikeln belegt/imprägniert werden. Darüber hinaus sollen geeignete physikalische Mischungen aus den zuvor entwickelten Katalysatorsystemen und der reaktiven Metallhydridspezies, dem RHC, synthesitiert und systematisch in Bezug auf ihre Performance (Wasserstoffspeichereigenschaft) untersucht werden. Dabei soll neben dem Einfluss der katalytisch aktiven Metallspezies und seiner Partikelgröße auch der Einfluss der Porosität und des Beladungsgrades der nanoporösen Kohlenstoff-Metall-Komposite auf die De-/Hydrierungsreaktion des RHC eingehend untersucht werden.


Ihr Profil

Abschluss eines den Aufgaben entsprechenden Hochschulstudiums.

Erfahrungen auf dem Gebiet der Synthese und Imprägnierung von nanoporösen Kohlenstoffnanopartikeln sowie der Nutzung, der zur Charakterisierung notwendigen Untersuchungsmethoden (u. a. Röntgenbeugung, Gas-Physisorption, thermische Analyse, Quecksilberporosimetrie, Raman-Spektroskopie, TEM/REM, Elementanalytik, (Hochdruck-)DSC). Sprachkenntnisse, die eine zielführende Kommunikation mit den Projektpartnerschaften ermöglichen (mindestens Englisch).

Wir bieten Ihnen

Image
Sichere Vergütung nach Tarif
Image
Weiterbildungsmöglichkeiten
Image
Betriebliche Altersvorsorge
Image
Attraktive Lage
Image
Flexible Arbeitszeiten
Image
Möglichkeiten zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie
Image
Gesundheitsmanagement

Image
Bildungsurlaub

Image
30 Tage Urlaub/Jahr

Die Exzellenzuniversität Hamburg gehört zu den forschungsstärksten Wissenschafts- und Bildungseinrichtungen Deutschlands. Durch Forschung und Lehre, Bildung und Wissenstransfer auf höchstem Niveau fördern wir die Entwicklung einer neuen Generation verantwortungsbewusster Weltbürger:innen, die den globalen Herausforderungen unserer Zeit gewachsen ist. Mit unserem Leitmotiv „Innovating and Cooperating for a Sustainable Future“ gestalten wir die Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen und außerwissenschaftlichen Partnerinstitutionen in der Metropolregion Hamburg und weltweit. Wir laden Sie ein, Teil unserer Gemeinschaft zu werden, um gemeinsam mit uns einen nachhaltigen und digitalen Wandel für eine dynamische und pluralistische Gesellschaft zu gestalten.

Die FHH fördert die Gleichstellung von Frauen und Männern. An der Universität Hamburg sind Frauen in der Stellenkategorie der hier ausgeschriebenen Stelle, gemäß Auswertung nach den Vorgaben des Hamburgischen Gleichstellungsgesetzes (HmbGleiG), unterrepräsentiert. Wir fordern Frauen daher ausdrücklich auf, sich zu bewerben. Sie werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.

Schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte behinderte Menschen haben Vorrang vor gesetzlich nicht bevorrechtigten bewerbenden Personen gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung.


Zurück zur Übersicht Online-Bewerbung